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Performance des NobisKum-Jugendkulturaustausches zwischen Berlin Neukölln und dem Budapester Nyolcadik Kerület
Berlin Neukölln und der Budapester Nyolcadik Kerület - beide Viertel gelten in ihrem jeweiligen Umfeld als „soziale Brennpunkte". Das Projekt NobisKum schafft eine Plattform für die Begegnung zwischen Jugendlichen aus diesen zwei Stadtteilen. Während eines 1-wöchigen Aufenthalts erarbeiten die Jugendlichen in Workshops gemeinsam künstlerische Statements in Form von Tanz, Rap, Gedichten, Fotografie, Film und anderen Ausdrucksformen, die ihre Gemeinsamkeiten über Länder- und vermeintliche kulturelle Grenzen hinweg deutlich machen.
NobisKum ist vom lateinischen nobiscum („mit uns") abgeleitet und ist somit nicht nur Titel, sondern auch mission statement und Vision des Projekts. Es wirft einen neuen Blick auf die Stadtteile und bietet den jugendlichen Teilnehmenden, die aufgrund ihres ethnisch-nationalen, kulturellen oder religiösen Hintergrundes oft Zielscheibe von minderheitenfeindlicher Diskriminierung und Stigmatisierung sind, eine Plattform, um ihre Sicht auf sich, ihren Stadtteil und die Welt auszudrücken. NobisKum schlägt eine Brücke zwischen Ost- und Westeuropa und lässt auf dem Weg des künstlerisch-musischen Austausches eine besondere Jugendpartnerschaft entstehen.
Eine Bühne für ihre Stimme und den Blick von innen.
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