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1884
Ein verhängnisvolles Jahr für Afrika – 1884 findet in Berlin unter Leitung von Bismarck die so genannte „Afrika-Konferenz“ statt – Afrikaner sitzen nicht mit am Tisch. Sie begründet die Aufteilung Afrikas in europäische Kolonien. Das Music-History-Projekt „1884“ reflektiert diesen brutalen Akt musikalisch: Neben Afro-Beat, Highlife, R&B, M`Balax, Souk, Jazz, Hiphop, Salsa und Reggae zitiert 1884 den Sound afrikanischer und afro-diasporischer Musiker der 70er und 80er Jahre wie Bob Marley und Fela Kuti, die sich mit Fragen von (Neo)Kolonialismus, Unabhängigkeit und Selbstbestimmung auseinander setzten.
Besetzung:
Jonas “Bibi” Hammond - Bass, Guitar, Vocals, Bandleader
Abdourahmane G. Diop – Vocals
Marcel Van Cleef - Drums
Sometimer Kwame - Bass
Kelvin Sholar - Piano, Keyboards
Dizzy Mandjeku - Guitar
Regis Molina – Saxophone
Daniel “El Congo” Alllen – Trumpet
Badou M'baye – Djembe
Yoro M`baye - Sabar
featuring Sammy Quist – Atentenben Flute
Philipp Khabo Koepsell (Spoken Word)
Bona, Gonza, Jeanny - "Three Women" (Vocals)
Souleymane Diabate (Master Percussionist/Balaphonist, Burkina Faso)
http://1884afrikakonferenz.wordpress.com/1884-interviews
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