Vortrag: 14:00-14:30 Uhr (30 min.)
Mono no Aware ist ein ursprünglich vom japanischen Gelehrten der Edo-Zeit Motoori Norinaga geprägtes Konzept der Literaturtheorie. Der Vortrag rekonstruiert die Bedeutung von Mono no Aware im Kontext japanischer Poetik-Geschichte und aktueller Emotionsforschung. Mit Blick auf die Filme von Human Frames diskutiert er die Frage nach der Universalität der Kategorie.
Maria Römer ist Doktorandin am Berliner Cluster "Languages of Emotion", wo sie zu japanischer Literatur promoviert. Sie ist Mitbegründerin des Festivals Asian Hot Shots Berlin und freie Kuratorin für asiatischen Film.
Seminarraum 1, Eintritt frei
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