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"Der historische Rassismus bestand nicht nur in Ausbeutung und Völkermord in den Kolonien, sondern auch in den zahlreichen diskriminierenden Praxen, Begriffen und Bildern, die seit dem 17. Jahrhundert kontinuierlich in Deutschland gebraucht werden, um Schwarze Menschen zu beschreiben oder darzustellen. Schwarz-Sein wird aus weißer Sicht benutzt, um etwas als fremd, anders, exotisch, wild oder bedürftig zu markieren. Diese Projektionen haben nichts mit der Lebensrealität Schwarzer zu tun.“ www.buehnenwatch.com
Anlässlich aktueller Berliner Inszenierungen wird das so genannte „Blackface“, d.h. schwarz angemalte weiße SchauspielerInnen, unter Kulturschaffenden und AktivistInnen erneut kontrovers diskutiert. Mit Elisabeth Blonzen, Dr. Grada Kilomba, Mekonnen Mesghena, Lara-Sophie Milagro, Nadja Ofuatey-Alazard, Michael Ojake u.a.
Eine Kooperation mit dem Ballhaus Naunynstrasse
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