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Die »creole Awards« wurden in Berlin verliehen!

DAS SIND DIE GEWINNER*INNEN!

Bei der »2.creole global« wurden am Samstagabend die begehrten World Music Preise verliehen. Der »creole award« ging gleichberechtigt an die drei Bands »Kurdophone«, »Japal« und »Faya«.


Die fünf Musiker*innen des Wiener Ensembles »Kurdophone« überzeugten bei der »2. creole global« in Berlin mit ihrer Musik, die alte kurdisch-iranische Melodien mit westlichen Einflüssen in Einklang bringt. Ferenc Snétberger, der den Vorsitz der fünfköpfigen, hochkarätig besetzten Jury hatte, sagte bei der Bekanntgabe: »Die Band überzeugte durch starke Arrangements, Farbenreichtum, perfektes Zusammenspiel, einem großen dramaturgischen Bogen, Bühnenpräsenz und Ausstrahlung und berührte durch emotionale Tiefe«.

Als nächstes wurde das Trio »Japal« ausgezeichnet. Der Name ist eine Wortkombination aus »Japan« und »Palästina« und steht nicht nur für die biografischen Bezüge der Musiker*innen. Die Jury betonte bei ihrer Entscheidung die hohe Virtuosität des Trios, das elegante Spiel und – bei aller Komplexität – eine hohe rhythmische Dichte, viel Bewegung, Leichtigkeit und ein hervorragendes Zusammenspiel.

Der letzte »creole award« des Abends ging unter ebenfalls großem Applaus an die drei jungen in Lissabon lebenden Musikerinnen von »Faya«. Die Jury erläuterte: »Diese Band zeigte eine variantenreiche Spielweise, hohe Musikalität, eine originelle Instrumentierung, schöne Kommunikation mit dem Publikum, lebendige Performance und große Spielfreude«.

Aus den zahlreichen internationalen Einsendungen für die Teilnahme an dem renommierten World Music Contest, hatte die Vorjury 17 Bands ausgewählt, die an 3 Abenden in jeweils 20minütigen Auftritten um die begehrten, mit 3.000 € dotierten Preise, in der WERKSTATT DER KULTUREN antraten. Zur Jury gehörten, neben dem Jazzgitarristen und Komponisten Ferenc Snétberger, die Inhaberin und Geschäftsführerin des Jazzlabels TRAUMTON, Stefanie Marcus, die Sängerin und Performerin Sigune von Osten, der Mitbegründer und künstlerische Leiter der JAZZAHEAD, Peter Schulze, sowie der Festivalpromoter und Fotograf Attila Kleb.

Moderiert wurde die Veranstaltung von der charismatischen Miriam Camara.

Die »creole« wurden als Format zur Förderung der Vielfalt kultureller und künstlerischer Ausdrucksformen vor dreizehn Jahren in der WERKSTATT DER KULTUREN entwickelt und dient der Stärkung unserer pluralistischen, diversifizierten Gesellschaft. Das erfolgreiche Format hat inzwischen ein Netzwerk von Satellitenveranstaltungen in der gesamten Bundesrepublik entwickelt.


PR Kontakt Mareike Palmeira
presse@werkstatt-der-kulturen.de
+49 30 609770-0
 

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