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Der Sound der Freiheit! Ein Jahr LITTLE BIG BAND

Mit zwei Jahreskonzerten feiert die LITTLE BIG BAND, das Jazz-Ensemble der WERKSTATT DER KULTUREN, ein arbeitsreiches, hoch erfolgreiches 2018 – und freut sich auf neue musikalische Herausforderungen.

Das hauseigene World-Jazz-Ensemble, pünktlich zum International Jazz Day im April 2018 von der WERKSTATT DER KULTUREN ins Leben gerufen, blickt auf ein großartiges Jahr zurück. Und feiert dies mit zwei Jahresendkonzerten am 18. und 20.12.2018 in Kreuzkölln.

Die Gründung der LITTLE BIG BAND war längst überfällig, so Philippa Ebéné, Intendantin der WERKSTATT DER KULTUREN. "Um für ein auf stilistische Vielfalt bauendes Programm eine hohe musikalische Qualität zu sichern, war es unbedingt notwendig – ähnlich wie in Kontexten der klassischen Musik – ein eigenes World-Jazz-Ensemble zu bilden."

Denn ob Konzert- oder Opernhaus, Theater oder Ballett – ein festes künstlerisches Ensemble ist für die meisten dieser Kultureinrichtungen Standard. Amtliche Jazz-Ensembles finden sich hingegen bundesweit bislang meist lediglich als Jazz Big Bands in öffentlich-rechtlichen Radiosendern.

"Die LITTLE BIG BAND besteht aus einem festen Nukleus von Musiker*innen, die durch unterschiedliche Kolleg*innen verstärkt wird – abhängig davon, welche Werke welcher World-Jazz-Komponist*innen gespielt und interpretiert wird", erläutert Ebéné weiter. Das sorgt für ein einmalig reiches Repertoire, in dem z.B. Oud, Ney, Djembes oder Gimbris neben Schlagzeug, Kontrabass oder Harfe einen Platz im Ensemble finden und so für Konzerte von einmaliger Diversität.

Ein Novum in Berlin, genauso wie die Tatsache, dass die Musiker*innen eine Gage für die Proben, nicht nur für die Auftritte, bekommen.

"Eine Vergütung wie selbstverständlich anzubieten, das ist ein starkes Signal in die Berliner Kulturlandschaft. Es erleichtert die Arbeit extrem – und wertschätzt sie endlich auch", so Bandleader Fuasi Abul-Khaliq, international renommierter und in Berlin lebender US-Saxofonist und Bandleader des Ensembles.

Der Wahl-Berliner ist aber auch aus persönlichen Gründen begeistert von der neuen Aufgabe: "Ich kenne und schätze die WERKSTATT DER KULUREN seit Bestehen, bin unzählige Male hier aufgetreten – jetzt Bandleader der ersten hauseigenen Band zu werden, ist für mich eine große Ehre."

Und das Auftaktjahr kann sich musikalisch sehen und hören lassen! Die LITTLE BIG BAND blickt auf die Zusammenarbeit mit mehr als 100 Musiker*innen zurück; auf 33 Konzertprogramme im Rahmen der Reihe HOMAGE SESSION, weitere im Zusammenhang mit ORIGINAL MUSIC, WORLD JAZZ REVUE und dem INTERNATIONAL JAZZ DAY sowie auf Sonderkonzerte im In- und Ausland, wie Anfang Dezember in Bologna, Ferrara und Modena.

Das erfolgreichste Format, das die LITTLE BIG BAND jeden Sonntag aufführt, ist, mit insgesamt 8.000 Zuhörer*innen, HOMAGE SESSION. "Mit HOMAGE SESSION erfährt unsere mittlerweile fest etablierte Jazz-Jam-Reihe am Sonntagnachmittag einen wesentlichen Relaunch", so Philippa Ebéné. "Die Idee war, eine Konzertreihe zu schaffen, die Alben und Signature-Songs großer Jazz-Musiker*innen vorstellt, die international den World Jazz pägten", wie Mongo Santamaría, Ella Fitzgerald, Tânia Maria, Tito Puente, Celia Cruz, Hugh Masekela, Django Reinhardt, Jan Garbarek oder Krzysztof Komeda.

"Jeder/m Kolleg*in und auch den Besucher*innen geht dabei das Herz auf! Jazz ist Freiheit, die universellste Musik-Sprache, wo jeder sein Solo in der Vielstimmigkeit bekommt", so Bandleader Abdul-Khaliq. "Hier in Berlin können wir aus einem großen Reservoir an Jazz-Künstler*innen schöpfen: Das ist einmalig auf der Welt!"

Die LITTLE BIG BAND spielt am 18. & 20.12.2018 ihre Jahresendkonzerte.

Wir freuen uns über Ihre ausführliche Berichterstattung!
Hintergründe und weitere Infos hier.

 

  




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