Gewinner_innen der 4. creole
Beim 4. Finale des bundesweiten Musik-Wettbewerbs "creole – Globale Musik aus Deutschland" setzten sich die Regionalsieger Kapelsky & Marina (creole NRW), Pulsar Trio (creole Berlin/ Brandenburg), Sedaa (creole Nord) und Volxtanz (creole Südwest) gegen die Konkurrenz durch.
Insgesamt 13 Bands, die im Vorjahr in sieben regionalen Vorrunden als Sieger hervorgegangen waren, wetteiferten Open Air auf der Burgterrasse des Schlosses Heidecksburg beim Tanz- und Folkfest (TFF) Rudolstadt um ein Preisgeld von insgesamt 15.000 €.
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Kapelsky & Marina | Ostperanto Folkjazz
Sedaa | Mongolia meets Middle East |
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Volxtanz | Ethnotronic World Beat |
Gewinner_innen der 3. creole
Mehr als 500 Bands mit circa 2.500 Musiker_innen haben sich bundesweit beworben, über 100 Bands mit etwa 600 Musikern sind in den Vorentscheiden in 23 Wettbewerbskonzerte vor mehr als 6000 Besuchern in Dort-
mund, Berlin, Nürnberg, Hannover, Hamburg, Halle, Wiesbaden und Freiburg aufgetreten, ca. 1.500 Zuhörer_innen haben den Vorentscheid in Niedersachsen per Live-Stream verfolgt. Von den 17 Finalist_innen erhielten 2011 schließlich drei Formationen die begehrte creole-Preisskulptur!
Alle Konzerte des finalen Bundeswettbewerbs beim creole-Channel auf YouTube.
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Cyminology
Kellerkommando |
Gewinner_innen der 2. creole
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Das Projekt Shin von exilkaukasischen Musikern um den Gitarristen ZaZa Miminoshvili und Bassisten und Vokalisten Zurab Gagnidze fügt Tradition und Improvisation zu einem vielschichtigen Stimmungsbild mit lokalen Verankerungen. Mal wirken die großartigen Chöre und Stimmen sakral aufgeladen, dann wieder angetupft von folklorischer, plappernder Ausgelassenheit. Stets ist das Vokale in ein neues Gefäß gegossen: Die Stimmen erheben sich nach einem Intro der Akustikgitarre, schreiten zu rasanten oder träumerischen Schwüngen des bundlosen Basses einher. Dazu kommt der Klang der Doli-Perkussion oder die Panduri-Lauten. Aly Keita & The Magic Balafon: Aly Keita stammt von der westafrikanischen Elfenbeinküste und ist einer der großen Virtuosen des Balafons – ein afrikanisches Xylophon mit Kalebassen als Resonatoren und das Melodie-Instrument Westafrikas. Schon als Kind entwickelte der beeindruckende Musiker Instrumente, später baute er nicht nur ein diatonisches Balafon, um neue Klangmöglichkeiten zu eröffnen, sondern 1999 auch das weltgrößte. Im Austausch mit seiner Band The Magic Balafon verschmilzt Aly Keitas geniales Balafonspiel – orientiert an traditionell afrikanischem Repertoire – mit westlichem Jazz, zartem Pop und afrikanischer Rhythmik. |
Die Gewinner_innen der 1. creole
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Ahoar ist die Neuformation zweier irakischer Konzertmusiker, eines belgischen Jazzpianisten und eines Jazz-Kontrabassisten aus Deutschland. Indem sie zwei sehr unterschiedliche Musikstile miteinander verbinden und sich auf musikalisches Neuland begeben, wagen die vier Musiker und Musikwissenschaftler mit diesem Projekt ein einzigartiges Experiment. Ahoar nennt man auch das südirakische Sumpfland im gemeinsamen Delta von Euphrat und Tigris.
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