20. | 21. | 22. JANUAR 2017 | 2. Global Drums Festival

Die WERKSTATT DER KULTUREN eröffnet das Jahr 2017, unüberhörbar, mit gleich mehr als nur einem Paukenschlag!
An drei vollgepackten Festivaltagen zeigen Ihnen/wir euch vom 20. - 22. Januar 2017 beim 2. GLOBAL DRUMS FESTIVAL einen repräsentativen Ausschnitt traditioneller und kontemporärer Perkussionsmusik aus aller Welt - mit einer Schwerpunktsetzung auf Perkussion aus der arabischen Welt.
Sie/euch erwartet ein Wochenende mit 11 Perkussionskonzerten, 2 Workshop-Tagen und der live music party Raqs Night & Cairo Hip.Beat.Box!
Neben Geheimtips, wie Timbila-Spieler Matchume Zango aus Mozambique, der beim 2. GLOBAL DRUMS FESTIVAL erstmals in Deutschland spielen wird, finden sich hierzulande gut etablierte Perkussionist*innen, wie die hervorragende Rahmentrommlerin Nora Thiele, die gemeinsam mit dem Bagdader Saif Al-Al Khayyat, neben traditionellen, irakischen Maqammelodien auch Kompositionen klassischer Meister und eigene Stücke vorstellen wird.
Auch sonst ist das Line-Up vom Feinsten: Ein Trio, bestehend aus den beiden Ägyptern Nasser Kilada & Muhammad Ra’fat und Balafonist Moussa Coulibaly mit familiären und musikalischen Bezügen zu Mali und Guinea, zitiert und kreolisiert am Eröffnungstag nord- und westafrikanische Traditionals. Äußerst hörenswert!
Ebenfalls am ersten Festivaltag zu hören ist das 5-köpfige, internationale Ensemble TAMAM um Hogir Göregen, Bodek Jahnke, Alfred Mehnert und Katrina Martínez Marrupe, mit ihrem neuen brandneuen Programm Parzival & Ritual, das rituelle Trommelmusik aus verschiedenen regionalen und kulturellen Kontexten bearbeitet.
Am darauffolgenden Samstag produziert die experimentelle Formation FOUR DRUMMERS DRUMMING um Bandleader Albrecht Riermeier innovative Sounds und Beats durch eine ungewöhnliche Kombination von Schlaginstrumenten und einer gewagten Verschmelzung von Musikstilen.
Einen der Höhepunkte des Festivals bildet sicherlich der Auftritt des iranischen Weltklasse-Perkussionisten Reza Mohammad Mortazavi am Samstagabend! Der international renommierte Ausnahmemusiker, der auf dem Tombak (eine persische, kelchförmige Handtrommel) und der Rahmentrommel Daf, seine Zuhörer*innen regelmäßig zu neuen Hörerfahrungen führt, gewann bereits im Alter von zehn Jahren zum ersten Mal mit eigenen Kompositionen die angesehene “Tombak Music Competition” in Teheran. Nicht nur deshalb gilt Mortazavi seit seinem zwanzigsten Lebensjahr als der beste Tombak- und Daf-Spieler weltweit!
Wer Perkussion nicht ohne Tanz denken mag, sollte sich gleich alle drei Festival-Abende frei halten – so erspart man sich die Qual der Wahl! Der im Libanon geborene und in Berlin aufgewachsene Khader Ahmad, der sich mit seinem Fusionsprojekt Dum Tak Revolution Vol.1 - Vol. 3, das traditionelle arabische Rhythmen mit elektronischem Pop und Shaabi kombiniert, nicht nur in der arabischen Welt einen Namen gemacht hat, wird mit tanzbaren Beats zu hören sein.
Und wer noch mehr Fusion will, darf die Clubnacht Raqs Night & Cairo Hip.Beat.Box keinesfalls verpassen! Denn da holt Beatboxer Daniel Mandolini die von Nasser Kilada mit viel Schmelz gesungenen Poptunes aus dem Kairo der 50er und 60er Jahre rhythmisch ins Hier und Jetzt...
Fans handgemachter Tanzbeats kommen ganz am Ende unseres 2. GLOBAL DRUMS FESTIVALS noch einmal auf ihre Kosten: Das Abschlusskonzert mit Perkussionsmusik aus unterschiedlichen westafrikanischen Traditionen gibt die Formation Lanaya um Bandleader Aziz Sinka. Das Ensemble wartet auf mit sehr, sehr tighten Beats, bei besonderem Fokus auf Rhythmen verschiedener Kulturen Burkina Fasos. Zur Aufführung kommen insbesondere furiose Rhythmen, Lieder und Tänze der Manding. Dabei verwebt Lanaya sehr gekonnt groovende Melodien mit rhythmischen Improvisationen und interpretiert dabei leise oder kraftvolle, traurige oder fröhliche Traditionals ganz neu.
Wem es zu lange dauert bis zum 20. Januar, braucht bis dahin nicht beatfrei auszuharren. Denn World Wide Music goes 2. GLOBAL DRUMS FESTIVAL:
am Freitag, den 13. Januar 2017, bespielt die Formation Gordon Odametey & Abaatu Band unseren Club mit Traditionellem, Spirituellem und Tanzbarem aus Ghana.
Und wer am 22. Januar nicht fassen kann, dass es schon wieder vorbei sein soll mit dem wunderbaren Trommelfest, hat am Freitag, den 27. Januar 2017, beim Club-Gig von Duo Safar noch einmal die Chance in die Welt perkussiver Musik aus dem Nahen Osten einzutauchen!
PROGRAMM*:
20. – 22. JANUAR 2017
Flyer zum Download
FREITAG, 20. Januar 2017
17.00h | Hof | KONZERT | ZAFFA - Arabische Hochzeitsband
18.15h | Café | KONZERT | MATCHUME ZANGO (Mozambique)
19.00h | Saal | KONZERT | RASA DAIKO (Japan/Deutschland)
20.15h | Saal | KONZERT | Tak Taka - Beats of Egypt mit MUHAMMAD RA'FAT, NASSER KILADA (Ägypten/Deutschland) & MOUSSA COULIBALY (Burkina Faso/Mali)
21.30h | Club | KONZERT | TAMAM zeigt: PARZIVAL & RITUAL im Rahmen von World Wide Music
(Konzert nicht im Festival-Ticket enthalten)
SAMSTAG, 21. Januar 2017
15-17h | Café | WORKSHOP | ALFRED MEHNERT & HOGIR GÖREGEN (Deutschland/Türkei)
18.00h | Saal | KONZERT | KHADER AHMAD (Libanon/Deutschland)
18.45h | Saal | KONZERT | NORA THIELE (Deutschland) & SAIF AL-KHAYYAT (Irak)
20.00h | Saal | KONZERT | MOHAMMAD REZA MORTAZAVI (Iran)
22.00h | Club | PARTY | RAQS NIGHT & CAIRO HIP.BEAT.BOX mit Nasser Kilada & Daniel Mandolini, Special Guest: Moussa Coulibaly (Party nicht im Festival-Ticket enthalten)
SONNTAG, 22. Januar 2017
14-16h | Café | WORKSHOP | ALFRED MEHNERT & HOGIR GÖREGEN (Deutschland/Türkei)
17:00h | Saal | KONZERT | FOUR DRUMMERS DRUMMING (Deutschland)
18:30h | Saal | KONZERT | NABIL ARBAAIN (Syrien) & MATTHIAS HAFFNER (Deutschland)
20:00h | Saal | KONZERT | LANAYA (Burkina Faso)
Moderation: Eric Vaughn
Projektleitung: Anette Heit
*Programmänderungen vorbehalten
PREISE
Tagesticket: 22,- / 18,- (stud) / 12,- € (mit Berlin-Pass)
TAMAM bei World Wide Music: 15,- / 10,- (stud) / 5,- € (mit Berlin-Pass)
Raqs Night & Cairo Hip.Beat.Box: 10,- / 5,- € (erm.)
Vorverkauf (Tagestickets): Dienstags bis Freitags von 9 bis 18 Uhr in der WERKSATT DER KULTUREN.
PROGRAMM*
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Cândido Salomão Zango, also known as “Matchume”, has dedicated himself to Mozambican traditional music and dance since the age of six. His parents and grandparents are originally from Zavala, Inhambane Province (Mozambique), which is the center of Timbila, a marimba-style instrument which is revered as part of Mozambique’s national patrimony. Inspired by this long and passionate tradition of music and percussion, Matchume began to play, study music and produce traditional instruments such as timbila, mbira, xitende and djembe drums. |
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Dance and Drums ist eine Fusion aus Tanz – und Trommelchoreographien, die den kraftvollen Taiko - Trommelstil aus Asien mit klassischen perkussiven Tanzstilen aus Indien (Kathak, Bharatanatyam) Orientalischem Tanz und Modern Dance kombiniert. Dabei begleiten sich die Tänzerinnen gegenseitig auf den klangstarken Trommeln. |
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Die Rhythmen Ägyptens sind vielseitig: von Suez im Norden über Assuan und Luxor im Süden, die Rhythmen der Beduinen und Bauern (Falahi) sowie andere traditionelle und moderne Stile. Ägypten war schon immer ein Schmelztiegel verschiedener Kulturen, die sich ausgetauscht und dort eine neue Heimat gefunden haben. Tak Taka präsentiert die Vielfalt der ägyptischen Rhythmen begleitet von folkloristischen Gesängen und Melodien.
Nasser Kilada - Gesang, Oud, Percussion
Muhammad Ra'fat - Drums, Percussion
Moussa Coulibaly - Kora, Balafon, Talking Drum
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Wieso sagt man, daß es in Mitteleuropa keine Rituale gibt, daß die Menschen nicht empfänglich sind für sich wiederholende Energien, den inneren Groove einer Begebenheit? TAMAM möchte alles durcheinanderwirbeln, bis die Spieler selbst nicht mehr wissen, wo das herkommt, was sie gerade spielen. Ist doch auch egal, wo es herkommt! Wo wir mit dem Publikum gemeinsam hinschwingen, das interessiert uns: tamam - me ? ein - verstanden? συμφωνείς? en - tendido? do you agree ?

Besetzung:
Bodek Janke - Polen/Berlin
Evi Filippou - Griechenland/Berlin
Alfred Mehnert - Deutschland/Berlin
Katrina Martínez Marrupe - Kuba/Berlin
Hogir Göregen - Kurdistan/Berlin
SAMSTAG, 21. Januar 2017
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Percussion-WorkshopTürkei / Deutschland |
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Hogir Göregen - Türkei |
Alfred Mehnert - Deutschland |
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KHADER AHMADLibanon / DeutschlandSAMSTAG 21.01.2017 | 18.00h | Saal
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Ahlam Babiliyya (Babylonische Träume) ist eine Hommage an die vergangene Hochkultur des Babylonischen Reiches, welche auch wichtige Grundlagen für unsere europäische Kultur legte. Einerseits soll die jahrhundertealte Tradition der irakischen Maqammusik bewahrt werden, und zugleich eine sanfte Erneuerung und Weiterentwicklung hörbar gemacht werden.
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Im Juni 2014 erschien die erste CD "Ahlam Babiliyya - Babylonian Dreams" des Duos, auf welcher traditionelle irakische Musik, Werke von Mounir Bahsir, Ganehm Haddad sowie Eigenkompositionen und Improvisationen zu finden sind.
Das Duo Al-Khayyat & Thiele gehört zu den drei Gewinner*innen der 5. creole Berlin Brandenburg.
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Nora Thiele ist eine ausgesprochen vielseitige und gefragte Perkussionistin und hat sich mit ihrer mitreißenden Bühnenpräsenz und ihrem unverwechselbaren Sound einen Namen in der internationalen Rahmentrommelszene erspielt. Sie bewegt sich als Musikerin zwischen den Bereichen Alte Musik, Global Music, Jazz und Improvisation. Traditionelle, experimentelle und klassische Musik gehören gleichermaßen zu ihrem Repertoire. Als freischaffende Musikerin in Berlin lebend, komponiert Nora Thiele Stücke für Rahmentrommel und andere Kammermusik. Als Solistin und mit ihren Ensembles konzertierte sie bisher in Europa, dem nahen Osten und China.
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Raqs Night & Cairo Hip.Beat.Box
Traditionelle ägyptische Lieder und Rhythmen treffen auf modernen Beat Box - der ägyptisch-deutsche Musiker Nasser Kilada und der deutsch-argentinische Beat Boxer Daniel Mandolini präsentieren ein neues musikalisches Konzept. Sie vereinen Tradition und Moderne, Orient und Okzident: Drum and Base, Beat Box, orientalische und Afro-Rhythmen werden mit Overdubs aus Percussion, Gesängen und Melodien, teils mit Improvisationen, zu einem ganz neuen Musikerlebnis.
Nasser Kilada - Gesang, Percussion, Oud
Daniel Mandolini - Beat Box, Live Looping
Special Guest: Moussa Coulibaly - Balafon, Kora, Djembe
SONNTAG, 22. Januar 2017
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Hogir Göregen - Kurdistan |
Alfred Mehnert - Deutschland |
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| FOUR DRUMMERS DRUMMING ist die Entführung des Hörers in die Klangwelt von Drums und Percussion. Es ist die Idee Albrecht Riermeiers Musiker aus unterschiedlichen Stilbereichen zusammenzubringen, um mit einem reichhaltigen Arsenal an Schlaginstrumenten stimmungsvolle Produktionen vorzulegen.
FOUR DRUMMERS DRUMMING ist keine feste Formation, |
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Nabil Arbaain ist ein Oud-Spieler aus Damaskus, Syrien. Matthias Haffner ist Perkussionist und wohnhaft in Berlin. Zusammen wollen sie positive Akzente setzen gegen den Wahnsinn in Syrien. Ihre Musik heilt Wunden, macht die durchlebte Hölle erträglich, verbindet ohne Worte und macht vor keinen Grenzen halt. Die Musik des Duos hat Tiefgang, berührt und entführt. Sie weckt Sehnsüchte und gibt Hoffnung: Hoffnung auf eine friedvolle Welt, auf ein kreatives Miteinander.
Nabil spielt die arabische Laute - die Oud: ein birnenförmiges Saiteninstrument und der Vorfahre der Gitarre. Ihr Klang kombiniert perfekt mit den arabischen Perkussionsinstrumenten, wie der Rahmentrommel, Darbuka, Tar, Riq oder Bendir.
Das Duo spielt Eigenkompositionen sowie traditionelle syrische Musik. Wunderschöne Melodien aus 1001 Nacht, untermalt mit faszinierenden Rhythmen wie dem Samai, Maksum oder Lef.
Nabil Arbaain: Oud
Matthias Haffner: Perkussion (Tar, Riq, Tof Miriam)
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Die Gruppe Lanaya hat sich in der Berliner Worldmusic-Szene den Ruf erworben, etwas Besonderes zu sein in der Reihe von afrikanischen Bands, die sich mit traditioneller Musik beschäftigen.
Die Mehrzahl der Musiker stammen aus Burkina Faso in Westafrika und können aus dem reichen Kultur- und Musikerbe des dort ansässigen Volkes der Manding schöpfen. Aber auch die anderen Mitglieder, die aus Guinea, Argentinien und Deutschland stammen, haben einen tiefen kulturellen und musikalischen Hintergrund. Doch erst die Offenheit eines jeden einzelnen gegenüber der Kultur und Musikwelt des anderen, die Freundschaft untereinander sowie die Einbeziehung von Stilelementen und Instrumenten verschiedener Nationen haben es ermöglicht, einen ganz eigenen Sound zu schaffen, der über das normalerweise bei afrikanischen Trommelkonzerten Gebotene hinausgeht.
Zur Aufführung kommen die weltbekannten, kraftvollen und furiosen Rhythmen, Lieder und Tänze der Manding, aber auch anderer afrikanischer Kulturen. Das gesamte Repertoire wurde modernen Stilelementen wie der E-Gitarre und dem Saxophon arrangiert. Hierbei schafft es Lanaya mit groovenden Melodien und afrikanischen rhythmischen Improvisationen teilweise uralte, leise oder kraftvolle, traurige oder fröhliche Traditionals neu zu interpretieren.
*Programmänderungen vorbehalten
| Die Räume und Toiletten der WERKSTATT DER KULTUREN sind rollstuhlzugänglich. Um den Zugang mit Rollstuhl zu gewährleisten, bitten wir um telefonische Voranmeldung: +49 (0)30 60 97 70-0. |


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